Impressum

 

Bücher und Broschüren:

( Bestellformular )

 

 

"hier wohnte …"

Dokumentation eines Kunstprojekts zur Erinnerung an jüdische Nachbarn (mit Installationen weißer Koffer vor ihren Wohnhäusern)

59 Biografien und Porträts,

dokumentarische Fotografien und Reproduktionen

Texte

von Günther Baumann, Ernst Grube, Christine Haselhuber, Wolfram Kastner, Dr. Bernhard Reischl, Ingrid Reuther, Prof. Eberhard Standl, Ingeborg Staudenmeyer, Dr. Eva Strauss und Roland Zintl

Zeittafel der Verfolgung durch die NS-Behörden

Liste der Adressen ehemaliger jüdischer Nachbarn

 

München 2013

Herausgeber: Wolfram P. Kastner

116 Seiten, 130 s/w-Abbildungen

 

 


 

 

house of nature

Katalog zur Ausstellung in den Roxy-Kulturhallen

Ulm 24, Seiten, 9 farbige Abbildungen, 1 s/w Abbildung, München/Ulm 1990, Preis 10,-- €

 


 

 

Realitäten

I. nichts zu sehen II. Gestaltungsvorschläge III. Todeskrankheit

Eine Ursachenerforschung in Salzburg 1989-1994,

mit Texten von Wolfram Kastner, Dr. Gerd Kerschbaumer und Eugene Sensenig - 80 Seiten, 50 s/w-Abbildungen,

München/Salzburg 1994, Preis 15,-- €

 


 

 

Vergessen - eine deutsche Straße

Weg nach Dachau

Untersuchung zur Geschichte, Aktualität und Ästhetik einer unscheinbaren Straße. Am Anfang dieser Straße liegt das Münchner Polizeipräsidium mit Untersuchungsgefängnis, am Ende die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dazwischen das Goethe-Institut mit seiner verschwiegenen Adresse, ein Asylbewerberlager auf dem Gelände eines der vier Zwangsarbeiterlager an dieser Straße, ein Justizpalast, in dem die Todesurteile gegen die Geschwister Scholl gefällt wurden, die Heeresbäckerei, „arisierte“ Geschäfte, Wohnungen und Häuser, die Kaserne, in der Hitler seine militärische Ausbildung erhielt, usw. usw. und jede Menge Verdrängung und Verdränger ....

Hrg. von Wolfram P. Kastner und Franz Kochseder. München 1995. Mit Beiträgen von Dr. Barbara Distel,

Prof. Detlef Hoffmann, Wolfram P. Kastner, Albert Lörcher, Wilhelm Warning, Benedikt Weyerer

96 Seiten, mit 66 S/W und 8 farbigen Abbildungen, historischen und aktuellen Fotografien sowie Dokumenten, Preis 16,-- €

 


 

 

Wie Gras über die Geschichte wächst

Erinnerungszeichen zu den Bücherverbrennungen

Das Zeichen ist so denkbar einfach wie bescheiden: Wolfram Kastner hat ein drei Meter großes Brandmal in den Rasen des Münchner Königsplatzes gebrannt und regte an, kein Gras über die Geschichte wachsen zu lassen. Fast so aussagekräftig wie das Denkmal selbst sind die Umstände seiner Entstehung – die behördliche Ablehnung, die befristete Genehmigung und seine amtlich angeordnete Entfernung. Der Brandfleck ist ein sensibles Zeichen gleichermaßen für Tat und Opfer, das auch unsere gegenwärtige Realität mit Brandanschlägen und Verdrängung ins Bewusstsein ruft. Eine Dokumentation, wie Gras über die Geschichte wächst, bis die dunklen Flecken der Geschichte wieder auftauchen.

Mit einem Essay von Gert Heidenreich ,‚Der Geruch der Asche’ und einem Text von Reinhard Spieler

Hrg. Wolfram P. Kastner, München 1996, 40 S., mit 19 farbigen Abbildungen, Preis: 10,-- €

 


 

 

SehStörung Salzburg

Politische Ästhetik, Interventionen,

Wahrnehmungsversuche 1988-98.

Seit 1954 marschieren SS-Veteranen und die FPÖ in Salzburg alljährlich mit Blasmusik, blauen Fahnen und Kränzen jeweils am 1. November auf dem Kommunalfriedhof auf. Ein Kranz mit schwarzer Banderole und der demonstrativen Aufschrift "Den gefallen Kameraden der Waffen-SS" wird abgestellt. Vor dem Kranz stehen mehr Grablichter als sonst irgendwo. Der Künstler Wolfram Kastner macht seit 1994 mit verschiedenen Interventionen (u.a. einem Scherenschnitt) darauf aufmerksam. Dafür wurde er mit einer Briefbombe bedroht, von der Polizei "abgeräumt", mit Strafanzeigen verfolgt, vom polizeiabhängigen Verwaltungssenat und vom Verfassungsgericht verurteilt. Die SS/FPÖ-Aufmärsche gelten der Polizei als genehmigungsfreies "volksgebräuchliches Fest", eine Ehrung von Deserteuren dagegen als "besonders rücksichtslose Störung der öffentlichen Ordnung" und als Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die Ehrung ermordeter Juden wurde als "unerlaubte Willensäußerung", "rücksichtlose Störung" und "provokantes Tragen von Davidsternen udgl." inkriminiert.

hrg. von Wolfram P. Kastner, ARGEkultur und Galerie 5020, Vorwort des Herausgebers und einem Text von Mag. Anselm Wagner, mit Briefen, Stellungnahmen, Presseartikeln und (Anzeige)Texten der Literaturwerkstatt der Bundespolizei Salzburg, Salzburg 1999, 32 Seiten, 20 farbige und 4 s/w Abbildungen, Preis: 10,-- €

 


 

 

Schicksal (un)bekannt

Ein Erinnerungs- und Ausstellungsprojekt

Verfolgte jüdische Nachbarn aus dem Vergessen zu holen, den Vergessenen wenigstens temporär Namen und Gesicht zurückzugeben war das Ziel dieses Projekts, das zusammen mit Jugendlichen erarbeitet wurde. Aus Archiven wurden Namen, Lebens- und Leidenswege sowie Fotos von Menschen ausfindig gemacht, die in der Nachbarschaft lebten, zur Schule gingen, studierten, arbeiteten und von den deutschen Nazis und ihren amtlichen und privaten Helfern ausgegrenzt und verfolgt wurden. Geschichte auf Augenhöhe und im Nahbereich – nicht weit weg und namenlos. Das Projekt könnte Nachahmung finden. Texte von Walter Joelsen, Wolfram P. Kastner und Jasmin Pförtner

20 Biografien und 21 Fotos (s/w), 64 Seiten, Hrg. von Wolfram Kastner, München 2000, Preis 8,-- €

 


 

 

Unmögliche Kunst

Kunst, die unmöglich gemacht, verhindert, verboten, zerstört, diffamiert oder strafrechtlich verfolgt wurde. Dokumentiert werden Beispiele amtlicher Verbote, Behördenwillkür, Fälle polizeilicher und gerichtlicher Verfolgung, Drohungen, Beschimpfungen und politische Kampagnen gegen Künstler. Nicht in finsteren Zeiten von Diktatur und Monarchie, nicht in Pakistan oder China, sondern mitten in Europa, im demokratischen Deutschland, im vielgeliebten Bayern. Laut Verfassung ist die Kunst heute frei. Diese Beispiele zeigen, wie das Recht auf Meinungs und Kunstfreiheit zu Papiertiger werden kann. Dokumentiert sind Kunstwerke und Aktionen von Otto Dressler, Peter Frese, Harald Goldmann, Blalla W. Hallmann, Michael Hartmann, Robert Höfling, Wolfram P. Kastner, Sigmar Polke, T. Scharrenbroich, Johann Schickinger, Annegret Soltau, WONabc und Guido Zingerl sowie die Auseinandersetzungen darum. Die Dokumentation und Ausstellung könnte Anregung für andere Bundesländer und auf Bundesebene sein ...

Texte von Sepp Dürr, Jürgen Arnold und Gerd Holzheimer, hrg. Wolfram P. Kastner + Günther Gerstenberg, München 2000, 80 Seiten, 17 Abbildungen (s/w), Preis 10,-- €

 


 

 

Die Spur der Bücher

„Rasenwachstumssukzession“ und kein zwingendes „Erinnerungsdatum“

In insgesamt 20 deutschen Städten schlug der Künstler Wolfram P. Kastner schwarze Flecken, Brandspuren oder Lichtinstallationen zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen deutscher Akademiker und Nazis

Das brachte Politiker, Behörden, Universitätsrektor u.a. häufig in Verlegenheit und spornte sie zu fantasiereichen Formulierungen von Ablehnungen und Hinderungsgründen an: in Kassel und Frankfurt ebenso wie in München, Heidelberg, Wuppertal oder Nürnberg z.B.

In mehr als 54 deutschen Brandorten besteht Anlass, kein Gras über die Geschichte wachsen zu lassen. Aber die Bereitschaft, in den Stadtzentren öffentliche Zeichen der Erinnerung zu setzen, ist bemerkenswert gering. Die zentral gelegenen Plätze der inszenatorischen Kulturvernichtung sind heute der Tourismusbranche und der Verdrängung geweiht.

Die Vorschläge und realisierten Aktionen Kastners in dreizehn Städten werden mit Texten, Dokumenten und vielen Abbildungen dokumentiert.

Enthalten ist auch die bisher umfangreichste Liste der deutschen Brandorte.

200 Seiten, 135 farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2002, Preis 23,-- € (vergriffen)

 


 

 

Denk ich an Deutschland in der Nacht ...

Aktionen, Bilder und Objekte

Deutsche Seife, Kulturbeutel, dt. Frühstücksbrett, Heeresschlachtenmalerkommando, Freiwilligenerfassungsstelle, Schilder, Landkarten, Fahnen und Bilder, die zwischen 1973 und 2003 entstanden, sind mit vielen farbigen Abbildungen dokumentiert.

56 Seiten, 89 farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2003, Preis 14,-- €

 


 

 

Da gibt’s fei gar nix zum Lachen

Katalog zur Ausstellung im Valentin-Musäum 2003

Von „Time is Honey“-Gläsern, Notfalluhren, potenzfördernden AutofahrerUnterhosen, verschwundenen Festplatten, Staatswagnerei, Kopfputzvorschlägen, amtswegiger Sprachschöpferei, Beschildarung usw. ... Vorsicht, das Lachen könnte Ihnen im Hals stecken bleiben!

48 Seiten, 85 meist farbige Abbildungen, DIN A 4, München 2003, Preis 14,-- €

 


 

 

Schicksal (un)bekannt

Eine Ausstellung zur Erinnerung an Menschen, die in München-Giesing lebten und wegen ihrer jüdischen Abstammung 1933-45 von Nazis, Nachbarn und Behörden verfolgt, beraubt, vertrieben oder ermordet wurden. Texte von Walter Joelsen und Wolfram P. Kastner, 28. Seiten, 8 farbige Abbildungen, München 2001, Preis 6,--€

 


 

 

Rückgabe

Intervention von Wolfram P. Kastner und Martin Kren

zur Wahrnehmung von Raub und Verschleierung in der Festspielstadt Salzburg mit Texten von Günther Jacob, Dr. Hilde Fraueneder und Wolfram P. Kastner

Im Rahmen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst 2001 in Salzburg realisierten Wolfram P. Kastner als Leiter einer Klasse und Martin Krenn zusammen mit den Studierenden ein öffentliches Kunstprojekt, mit dem der Raub des Eigentums jüdischer Menschen, sein Fortbestand und dessen Verschleierung im Stadtbild und in der Galerie 5020 sichtbar gemacht wurden.

Geraubte Häuser wurden mit signalartigen Tafeln sichergestellt. Dokumente zu diesem Raub („Arisierung“) und zur nach 1945 verweigerten Rückgabe, die im Landesarchiv unter Daten- oder Tatenschutz stehen, wurden veröffentlicht und sind zu einem kleinen Teil in dieser Dokumentation abgedruckt. Die Intervention stieß auf große – auch internationale – Resonanz. Von Ämtern und Behörden der Stadt und des Landes Salzburg wurde sie eher behindert.

Einen besonderen Eklat löste die Ergänzung einer Erinnerungstafel für Theodor Herzl aus. Auf der Tafel, die von der Stadt am ehemaligen Gerichtsgebäude angebracht worden war, war ein Zitat aus dem Tagebuch Herzls sinnentstellend verkürzt worden. Die Künstler ergänzten das Zitat handschriftlich und wurden mit Prozess und Zahlungsaufforderungen belästigt. Erst nach großer internationaler Aufmerksamkeit und nach Ermahnung durch den Bundespräsidenten fanden sich die Verantwortlichen in Salzburg zu einer Ergänzung der Tafel bereit und verstecken sie.

Mit Fotos und Texten, Dokumenten und einer Liste der Salzburger „Arisierer“ werden diese Vorgänge dargestellt.

München 2003, 35 farbige Abbildungen, pARTisan-druck, DIN A 4, 78 Seiten, Preis 14.-- €

 


 

 

auf einmal da waren sie weg ...

zur Erinnerung an Münchner Juden.

Hrg. Von Wolfram P. Kastner, München 2004, Fotos, Biografien, Texte und Dokumente zur persönlichen Erinnerung an ermordete Münchner Juden. 144 Seiten, Preis 16,80 €

 


 

 

... nach unbekannt abgewandert

zur Erinnerung an jüdische Familien in Mönchengladbach

Hrg. von Wolfram P. Kastner, Mönchengladbach 2006, Fotos, Biografien, Texte und Dokumente zur persönlichen Erinnerung an jüdische Familien in Mönchengladbach. 62 Seiten, Preis 14,-- €

 


 

 

Furchtbare Wege

Der Todesmarsch ungarischer Juden durch den Bezirk Kirchdorf/Oberösterreich

Hrg. von Wolfram P. Kastner und Anton Aschauer, Linz 2007, Texte, Interviews mit Überlebenden, Fotos und Dokumente zum Gedenken an die ungarischen Juden, die im April 1945 über den Bezirk Kirchdorf nach Mauthausen getrieben wurden.

56 Seiten, Preis 10,-- €

 


 

 

… nach unbekannt abgewandert …

20 Koffer weiß

Dokumentation eines Projekts zur Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Nachbarn.

Mit 27 Biografien, Porträtfotos, Dokumenten und Abbildungen der Installationen vor Wohnhäusern jüdischer Nachbarn.

Hrg. von Wolfram P. Kastner, München 2009, 92 Seiten, 59 Abbildungen s/w, Preis 10,-- €

 


 

 

 

Sisyphos streikt

Katalog zur Ausstellung in der Galerie Christph Dürr

Texte von Wolfram P. Kastner, Reinhard Müller-Mehlis, Prof. Dr. Winfried Nerdinger, Oliver Nibbe, Dr. Doris Schmidt u.a.

36 Seiten, 16 farbige Abbildungen, Hochdruck auf Original Heidelberger Cylinder, München 2009, Preis 16,80 €

 


 

 

Stein des Anstoßes

Landsberg … Schlageter … Regung und Erregung

Dokumentation einer ästhetischen politischen Intervention aus zivilem Ungehorsam und mit weit reichenden Folgen von Wolfram Kastner und Claus-Peter Lieckfeld,

24 Seiten, 23 Abbildungen, Landsberg 2010, Preis 2,50 €

 


 

 

Teilen statt Kriegen

Kunst gegen Krieg. München/Berlin 2011 Preis 8,--€

- PDF zum Download

 


 

Bestellformular!

 


 

 

© 2015 Copyright by Webmaster | Last update: 27-May-2015 | nach oben